Traum #1 (26.08.2016)

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Und da lag ich nun. Wieder. Bekanntermaßen brauchte es seine Zeit um die Gedanken in Worte zu tauchen. 

26.08.2016. In dieser Nacht beschloss ich, Euch eine Tür zu meinen Träumen zu öffnen. 

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… und sie alle schwammen zur vermeintlich Rettung verheißenden Küste. Sie schwammen um ihr Leben. Kämpften darum. Doch ich war wie gelähmt. Konnte nicht. War zu weit entfernt. Doch es tat nichts zur Sache. Ich wusste, nichts würde ihre Leben retten. Mein Leben.  Wozu dieses ganze Ringen. Ringen um Luft. Um etwas, das sich mir  mit allem Sein widersetzte.

Die Welle. Sie ließ mich ahnen. Ich spürte wie sie näher kam.

Ein Felsvorsprung. Klein. Rutschig. Im selben Moment als ich danach griff, kam mir allein schon der Versuch schwachsinnig vor. Dachte ich wirklich hier Halt zu finden? Das lächerliche Klammern war nur eine eingebrannte instinktive Reaktion.

Dieser Lärm. Ein schier unfassbares Dröhnen. Mein Körper wurde nach hinten gezogen, nur um anschließend nach oben gesaugt  zu werden. Immer höher. Und dann … die Welle ließ von mir ab. Machte Platz für ihre Gefährten. Mit voller Wucht begruben sie mich unter sich.

Stille. Ganz leise. Warum wehrte ich mich nicht? Warum nicht versuchen? Ein Versuch, nichts mehr als ein klägliches Scheitern. Das Wasser drang in meinen Körper. Ich atmete tief ein. Kein trügerischer Instinkt mehr. Beinahe gierig trank ich das Wasser. Der anfängliche Schmerz erlosch.

Ich wachte auf. Traurig, mich im Bett wiederzufinden.

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Foto: Pixabay

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