The Raven/Der Rabe E. A. Poe (Excerpt)

Deep into that darkness peering, long I stood there wondering, fearing,

Doubting, dreaming dreams no mortals ever dared to dream before;
But the silence was unbroken, and the stillness gave no token,
And the only word there spoken was the whispered word, „Lenore?“
This I whispered, and an echo murmured back the word, „Lenore!“ –

Merely this and nothing more.

Back into the chamber turning, all my soul within me burning,
Soon again I heard a tapping something louder than before.
„Surely,“ said I, „surely that is something at my window lattice;

Let me see, then, what thereat is and this mystery explore –

Let my heart be still a moment and this mystery explore;

 ’Tis the wind and nothing more.“

*******

‘Come. Take a seat.’ He gestured to the sofa behind me. ‘You must be exhausted. I get so few visitors. Not that I could tolerate too many guests at once. Yet the pitfalls of loneliness are not alien to me.’

I accepted his offer with gratitude. ‘Thank you. I am so terribly tired. Will it come back?’

‘The monster? But of course it will come back. It fears the house. Stay as long as you wish. We are safe here.’

‘We?’

‘We, my dear. I was also once a fugitive. Once…ah, but that is another story.’

‘But…’

**************

*******

Ängstlich in das Dunkel starrend blieb ich stehn, verwundert, harrend,

Träume träumend, die kein armer Erdensohn geträumt vorher.Doch nur von des Herzens Pochen ward die Stille unterbrochen,Und als einz’ges Wort gesprochen ward: “Lenore?“ kummerschwer,Selber sprach ich’s, und: „Lenore!“ trug das Echo zu mir her, –

 Nur dies Wort, und sonst Nichts mehr.

Und zurückgekehrt ins Zimmer, stürmisch aufgeregt wie nimmer,
Hört’ ich bald ein neues Klopfen, etwas lauter als vorher.
„Sicher an dem Fensterladen pocht’ es – wohl, es kann nicht schaden,

Dass ich suche nach dem Faden, der dies Rätsel mir erklär’, –

Still, mein Herz, ein Weilchen, dass ich dieses Rätsel mir erklär’!

 ’S ist der Wind, und sonst nichts mehr!“

*******

»Komm, setz dich doch.« Er zeigt auf das Sofa hinter mir. »Du musst erschöpft sein. Ich bekomme nicht viel Besuch. Nicht, dass ich eine große Gästezahl schätzen würde, doch auch mir sind die Tücken der Einsamkeit nicht fremd.«

Nur allzu gern komme ich seinem Angebot nach. »Danke, ich bin wirklich furchtbar müde. Und? Kommt es wieder?«

»Das Monster? Ja, natürlich.Es wird wiederkommen. Doch es fürchtet das Haus. Bleib solange es dir richtig erscheint. Hier sind wir sicher.«

»Wir?«

»Wir, meine Liebe. Auch ich bin geflohen. Einst. Aber das ist eine andere Geschichte.«

»Aber …«

 

 

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