Eifersucht …

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S. Kerling meets E. A. Poe 

Ich stolpere ins Innere des Hauses. Mit einem lauten Knall fällt die Tür hinter mir zu.

Ich lausche. Um mich herum ist es still. Das Ungeheuer scheint keine Anstalten zu machen, die Tür eindrücken zu wollen. Ich lehne mich dagegen. Nichts. Ich lausche erneut. Alles ruhig. Kein Kratzen an der Tür. Kein Schnaufen. Nichts. Gibt es so leicht auf? Bin ich ihm nichts wert? Mehr ist nicht dahinter? Bin ich nur eine Beute von vielen? Ein seltsames Gefühl von Eifersucht beschleicht mich.

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Eine Antwort zu “Eifersucht …

  1. Manchmal kokettieren wir mit unseren Ängsten, unseren dunklen Seiten, sogar den Banalitäten und vermeintlichen Unzulänglichkeiten, doch das „Monster“, das wir erwarten, ist meist ein kleines Ding mit einem Riesenschatten, oder, wenn es mehr ist, gibt es innerlich einen Schlag; doch das Gesicht bleibt verborgen…

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