Nichts Genaues weiß man nicht …

 

Sie kennen dich. Alles. Deine Seele. Deine Sehnsüchte. Deine Träume. Deine Hoffnungen. Deine Ängste, aber auch deine finsteren Gedanken.

Sie haben etwas, das du nicht hast, nie hattest und nie haben wirst: Zeit. Sehr viel Zeit sogar. Alle Zeiten aller Welten. Sie warten. Warten auf den richtigen Moment. Auf den Moment, in dem du sie einlädst. Aus freien Stücken. Aus eigenem Willen.

Und … na ja, vielleicht erreicht sie die Einladung 2017. Nichts Genaues weiß man nicht …

 

 

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14 Antworten zu “Nichts Genaues weiß man nicht …

  1. Eindrucksvolle Worte, die mich erneut zu erhöhter innerer Vorsicht mahnen. Die Antennen sind aufgestellt, der Magen warnt. Nur noch ein paar Stunden bis zwölfe. All die Unsichtbaren, die ich in den dunklen Monaten im Obergeschoss schlurfen höre, ich kenne/rieche ihre Absichten nicht. Manchmal stehen sie auch in den offenen Türen, so körperlich, dass selbst der Hund einen großen Bogen macht. Einige sind wohl gesonnen, andere haben Fragen, die ich noch nicht hören kann. An diese halte ich mich, es könnte wichtig werden. Bisweilen sehe ich im Gegenlicht mein Mädchen wieder. Dann freue ich mich und werde sehr traurig. Danke für den Text.

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  2. Hi Svea.

    Wie silvestert es bei Dir denn so?

    Ich hatte mich hingelegt, bin wieder wach geworden und habe die Weckzeit auf meinem Lieblingswecker weitergedreht.

    Ab und zu knallt hier ein Böller. In der Nähe gibt es pubertierende Jugendliche. Es ist nicht mehr ganz so kalt in Marsberg; doch nun ist das wetter dunstig.

    Ich werde nun wohl doch bis zum Feuerwerk wachbleiben.

    Was soll ich Dir wünschen? Ich merke immer so wenig, wenn gewünscht wird.

    Ich finde es schön, daß es Dich hier gibt und ich habe ein Buch, das Du verfasst hast.

    Ja, schön, daß es Dich gibt! 🙂

    Herzlichst,
    Frank

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    • „Schön, dass es dich gibt.“ Vielen Dank. Just heute dachte ich … ach, nein, nicht wieder abschweifen. Weißt du, ich wünsche allen, dass sie Zufriedenheit und Ruhe in sich finden … Manchen wünsche ich, dass sie spüren, wie erfüllend es sein kann, uneigennützig zu helfen. #ausgründen.

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  3. Guten Abend, Svea.

    Dieses: „Just heute dachte ich…“ ist mir auch vertraut; es wird bei mir anders aussehen, als bei Dir; vielleicht ist es aber auch nur eine äußere Form, die es anders macht…

    Ich kann nicht benennen, weshalb es mir gerade zum Jahreswechsel so wichtig schien, oft hier zu sein.

    „Uneigennützig“ gibt es für mich nicht; alles Leben entspringt für mich dem Erhalt von Lebens- Überlebensenergie.

    Wenn wir verstandesmäßig wenig begründbar „helfen“, dient es für mich dem eigenen Überleben….

    Wie kann ich es erklären? Der Verstand hilft mir hierbei nicht.

    Am 30. 12. 2016 bin ich zum Jahresabschlußfrühstück in der Kontakt- und Beratungsstelle für psychisch Kranke gewesen.

    Am meisten „genährt“ hat mich ein „Mensch ärgere Dich nicht Spiel“ nach dem Frühstück. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich in den letzten Jahren so viel und intensiv gelacht habe, wie bei diesem Spiel…

    Übrigens; meine Lieblingsgeschichte hat Oscar Wilde geschrieben; hier der Link:

    http://mermaidmania.de/geschichten/der_fischer_und_seine_seele.php

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