Kennst Du die Nacht?

Kennst Du die Nacht

mit all ihren Liedern?

Sie dringen an Dein Ohr.

Lausche!

Auf dass es Deine Sinne berausche!

Dieses eine Lied.

Du kennst es bestimmt.

Hast es gehört.

Damals, als Kind.

Hast Dich gefürchtet, Dich versteckt.

Gehofft, dass Dich niemand entdeckt.

Vertraue mir,

hab keine Angst!

Diese Stimmen,

sie gehören zu Dir.

Nein! Nein! Deine Sinne spielen dir ganz sicher einen Streich. Wie sollte es anders sein. Du hast zu wenig geschlafen. Diese Albträume. Sie haben wieder angefangen und jeder weiß, dass einem die Sinne übel mitspielen, wenn man müde ist. Ja, das trifft es. Du bist einfach nicht klar bei Sinnen. Im wahrsten Sinne des Wortes.

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Pic: Pixabay

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12 Antworten zu “Kennst Du die Nacht?

  1. Liebe Svea,

    es gibt Dinge, die uns nicht loslassen, bewußte und unbewußte.

    Und das kann schrecklich sein, besonders dann, wenn es übermächtig und hämisch daherkommt und sich einnistet.

    Der Verstand hilft da wenig und Sinne können uns auch in die Irre führen.

    Und was da hilft? Ich weiß oft auch nicht, was hilft; Tiere in ihrer unbeirrbaren Liebe helfen oft… Da ist so eine Gewissheit, die einfach gut tut.

    Liebe Grüße,
    Frank

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  2. Die Stimmen, die mir am meisten Angst machten, waren immer meine eigenen. Die, die mich auslachten, meine Wahrnehmung in die Irre führten, mich schuldig sprachen und mir einredeten, ich wolle und solle meine Kräfte zu Rache und Vergeltung nutzen, das sei meine Natur. Am Ende der Pubertät hatte ich sie eingeschlossen. Übrig geblieben ist ein Lied in Moll, das ich oft singen muss, wenn ich allein unterwegs bin. Es hat die Schwermut verfestigt und bewahrt, die mich ohne Vorwarnung überfallen kann und schwarze Erinnerungen sichtbar macht. Dann tanze oder schreibe ich dagegen an. Meist jedoch bin ich fröhlich und hoffnungsvoll, falls ich mir das nicht nur einrede.

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  3. Hallo.

    Wieder ist es kurz nach drei Uhr, wie so oft. Viel habe ich diesmal geschlafen, viel und gut. An Träume erinnere ich mich sehr selten und wenn, dann meist mit Grund, weil sie mir etwas zeigen sollen.

    Die Ureinwohner von Australien haben „Songlines“; daran mußte ich gerade denken. Ob man neue „Songlines“ schaffen kann?

    Mein Steingarten ist für mich ein seltsames Phänomen; diesmal hatte ich so ein eigenartiges Gefühl von Eile, damit weiterzukommen.

    Fast ist er nun perfekt für mich; nur etwas fehlt noch; ich werde es wissen, was es ist, wenn es so weit ist.

    Und wieder habe ich diese Nacht kurz in meiner Loggia sitzen können und der Regen rauschte.
    Nebenan steht eine Regentonne und das Wasser plätscherte wie eine Quelle…

    Liebe Grüße,
    Frank

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  4. Hallo, liebe Svea.

    Das kenne ich sehr gut, was Du beschreibst.

    Und bei mir ist es so, daß ich sogar, wenn ich viel schlafe, trotzdem müde bin. Das ist so, als ob verschiedene Müdigkeiten miteinander streiten und kein Schlaf hilft, oder es gibt keinen.

    Das hatte ich jetzt recht viel die letzten Tage. Da gibt es kurze „Ausgeruhtphasen“ und die kippen dann.

    Natürlich gibt es tausend Möglichkeiten, blablabla…

    Man reiche mir eine andere Welt… 😉

    Aurum habe ich heute genommen… Vielleicht bringt das etwas…

    Ganz liebe Grüße,
    Frank

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      • Guten Morgen, liebe Svea.

        Es braucht meist so zwei, drei Tage, bis es richtig wirkt und auch eine ganz kurze Erstverschlimmerung ist möglich; doch dann greift es. Da ist dann meine Stimmung im normalverträglichen Rahmen.

        Das Mittel: Aurum met. C 1000

        Als mir das damals empfohlen wurde, war ich skeptisch, doch was tut man alles, wenn…

        Ich habe es probiert und es ist hilfreich bei mir, was nicht heißen muß, daß es auch anderen hilft.

        Bisher ist mein Sonntag gut. 🙂

        Die Laufenten sind draußen, kein Frost und es regnet nicht. 🙂

        Liebe Grüße in den Tag und auch für Euch alles Gute.

        Herzlichst,
        Frank

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  5. Ps. : Die „Bud Spencer Methode“ ; wer so manche Phasen kennt, so wie das, was Du beschreibst, wünscht sich mitunter wirklich so etwas; ganz einfach nur, um da raus zu sein; alles, wirklich alles, kommt einem dann besser vor.

    Bei meiner Tipperei greift Aurum nicht. 😉

    Da tappen meine Finger auf den Tasten rum, wie gewohnt.

    Und auch die neuen „Ich sehe, höre und gehorche Automatiken“ …

    Ich bin da skeptisch.

    Einmal war mein Rucksack in einer Automatiktür der U-Bahn eingeklemmt und mein Versuch des Telefonbankings… „Ich habe Sie nicht verstanden…“ … „Arschloch!“ hat die Computerstimme auch nicht verstanden; das ahnte ich aber schon… 😉

    Und bei Dir? Besser heute?

    Noch einmal liebe Grüße.

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