Verlassen …

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Bin verwirrt.

Traurig und  voller Zweifel

Müde.

Erschöpft.

Fühle mich einsam.

Verlassen.

Ich hasse mich. Ich schütze mich.

Bin mein eigener Beschützer.

Meiner Seele. Meines Körpers.

Möchte an meine Seele glauben,

doch kann ich es nicht.

Will an Träumen mich festhalten, doch

sie halten mich nicht.

Sie lassen mich fallen.

 

© Svea Kerling

Bild mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin Bianca Maria Samer.

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25 Antworten zu “Verlassen …

  1. Guten Morgen, liebe Svea.

    Ich habe sehr verrückt geträumt und bin gerade wach geworden.

    In dem Traum ging es unter anderem um verlorene Schuhe; doch irgendwie hatte ich plötzlich andere; sie waren etwas groß, doch sie gefielen mir.

    Manchmal muß man wohl in etwas großen Schuhen laufen, in Schuhen, die man so nie gewählt hätte…

    Es waren elegante italiensche Schuhe in weinrot und beige mit dunklelvioletter Sohle und sie hatten ein hübsches Lochmuster; richtig edel. Ich fühlte mich gut darin.

    Wir bekommen oft ein Leben, das uns nicht zu passen scheint, doch bei genauerem Hinsehen…

    Wir leben ja jetzt und können immer neu anfangen unser Leben zu lieben.

    Und nenne es nicht einsam, sondern einzigartig.

    Ganz liebe Grüße in einen neuen Tag.

    Herzlichst,
    Frank

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    • Er blickte durch die Runde. Jeder der hier Anwesenden hatte sein Leben vergeigt. Es hätte nichts geändert, wären sie nie geboren worden. Ihnen blieb nur das Jammern und ihr gequälter Zustand. Würde man es ihnen wegnehmen, was bliebe ihnen? Wozu sie heilen? Wovor? Vor dem was sie sind? Vor der Definition ihres Seins? Nein, das durfte er ihnen nicht wegnehmen. Sie waren nicht mehr als jämmerlich, kleine Figuren, die sinnlos auf einem Spielbrett platziert wurden. Jämmerliche, kleine Figuren fallen. Warum? Weil sie jämmerliche, kleine Figuren sind und nichts anderes zu tun haben, als jämmerliche, kleine Figuren zu sein. …

      Eine Leseprobe von einem neuen Manuskript (mehr verrate ich nicht 😉 – wie du siehst einigt uns diese Thematik in gewisser Weise.

      Wünsche dir einen wundervollen Tag, lieber Frank.

      PS. Schöne Schuhe – gute Wahl.

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      • Das Vergeigen eines Lebens liegt immer im Auge des Betrachters.

        Und das Hinfallen? Es kann auch ein in Deckung gehen sein.

        Und vielleicht taugt das Spielbrett wenig.

        Mich besucht immer wieder meine kleine Maus. Sie hat kluge Augen…

        Ich wünsche Dir wundervolle Schuhe, die Dich mit Freude überraschen.

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    • Danke. 🙂 Der Text ist eine Excerpt – quasi eine Momentaufnahme. Sei gespannt, wohin es den Leser führen wird. Ich selbst bin immer wieder überrascht, wohin mich meine Reise führt. Sehr erschöpfend, doch sehr schaffend.

      Besten Gruß, Svea

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      • Bin nun sehr neugierig auf das neue Werk. Muss mich auch mehr auf mein Manuskript konzentrieren. Im Moment drücke ich mich davor, schleiche vorsichtig darum herum – drüber, drunter und durch. Obwohl ich weiß, wohin die Reise geht, weil ich sie größtenteils selbst gemacht habe , ist es Kräfte zehrend und es entwickelt sich eigenständig nicht immer im eigentlichen Sinne.
        Noch ein Traum: Ich stehe zitternd und schluchzend am Bahnsteig. Habe gerade mein Kind in den Zug gesetzt. Wir werden uns niemals wiedersehen, das ist verbrieft. Sie sitzt am Fenster, weinend den Kopf gegen die Scheibe gedrückt. Ein letztes Mal verschmelzen wir im gemeinsamen Schmerz. Der Zug fährt an. Über allem das Wissen, so ist es gut und richtig.
        Diesen Traum hatte ich ein, zwei Jahre – diese Zeit hatte keine Zeit – nach dem Tod unserer Tochter. Ich hatte losgelassen. Es war einer der besseren.

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      • Ja, zumeist machen wir alle die eine oder andere Reise mit, über die wir schreiben. Auf eine Art ist es immer ein Teil von uns, der mit auf die Reise geht. Vielleicht ein Teil, der nie wieder zurückfindet. Nicht zurückkommen soll. Vielleicht etwas, das gedacht werden soll. Muss. Etwas, das im geschriebenen Wort sein Zuhause findet. Dein Traum geht mir durch Mark und Bein. Gänsehaut. Traurigkeit.

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      • Danke für deine Worte. Dieser Traum ist mir auch zu persönlich, um ihn auf meinem Blog zu posten. Einige Wochen später träumte ich ganz intensiv, dass ich bei ihrer Wiedergeburt in einer anderen, guten Familie in Sri Lanka dabei bin, in der es ihr gutgehen würde. Seitdem bin ich einigermaßen beruhigt.

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  2. Ok; liebe Svea, dann fange ich damit jetzt einmal an.

    Ich hatte mich sehr früh hingelegt, weil mir danach war und habe bis jetzt geschlafen.

    Dir auch einen schönen Abend.

    Herzlichst,
    Frank

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  3. Und wieder guten Morgen.

    Bin auch schon wieder eine Weile wach.

    Vorhin dachte ich: „Dem Morgen dämmert das wohl mit der Sommerzeit, die da anrückt; doch die Sonne wird es nie kapieren.“

    Und, gut geschlafen?

    Liebe Grüße,
    Frank

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