Der tote Freund …

»Auf jeden Fall kein Leben wie du es kennst.«

Diese Stimme im Kopf würde ihn noch verrückt machen. Er halluzinierte. Er bildete sich Stimmen sein. Er war müde und hungrig. Hatte seit Tagen weder gegessen noch getrunken. Seine Nerven spielten ihm Streiche. Böse Streiche. Er musste schlafen. Sich kurz ausruhen. Doch bislang war er an keiner Stelle vorbeigegangen, die ihm auch nur annähernd Schutz versprochen hätte. Er musste weiter und den Leichnam vergraben. Am besten hier. Er war tief bis in die Waldesmitte vorgedrungen. Sogar der Mond hatte längst damit aufgehört, ihn zu begleiten. Keine Eule, die mit ihrem Schrei Blut zum Erstarren brachte. Keine Maus, die im Laub raschelte. Keine Augen, die ihn aus dem Dickicht beobachteten. Er sollte seinen Freund hierher legen. Ihn weich auf Laub betten und seinen Körper unter Ästen und Reisig verstecken …

(Leseprobe Ende – Meeting III)

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5 Antworten zu “Der tote Freund …

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