S. Kerling meets E. A. Poe – Meeting I

Ich verliere den Halt und falle zu Boden. Diese verdammten Steine. Meine Lunge brennt. Ich bekomme kaum noch Luft. Ich muss weiter. Nicht umdrehen. Auf gar keinen Fall umdrehen.

Wenn es doch so offensichtlich ist, warum dann dem Grauen ins Angesicht blicken?

Ich weiß es. Kein Zweifel. Ich spüre es. Das Monster. Es ist hinter mir. Ganz nah. Sein modriger Gestank dringt in meine Nase und füllt meine Lunge mit fauligem Atem. Ekel steigt in mir empor; nimmt Besitz von meinem ganzen Körper. Ich möchte raus. Raus aus mir. Raus aus meinem Körper. Nicht mehr gegen das Unvermeidliche ankämpfen. Es wäre ein Leichtes, stehen zu bleiben.

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Die Anderen …

Er wusste, die Straßen zeigten sich seelenlos, doch wie so oft war es nur der Schein, der Sicherheit vorgaukelte.

Er verriet nichts von den Anderen.

Die Anderen, die auf der Jagd waren. Auf der Jagd nach ihnen und ihren Seelen.

Nein, sie kamen nicht durch die Tür oder durch das offengelassene Fenster. Sie kamen mit dem Wind.

Unscheinbar, unbemerkt in der Tarnung einer kurz aufflackernden Ahnung.

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