Unersättlich …

Er lauert. Er lauert darauf, mir weh zu tun. Er lauert darauf, emporzusteigen aus den Tiefen der Hölle, die in meinem Innersten brennt. Dieser Schmerz, kaum aushaltbar. Ich versorge ihn gut mit Kummer und Pein. Unermessliche Qual ist es, mit der ich ihn füttere und an der er sich noch immer labt. Ich höre ihn schmatzen, er ist ein Genießer, streckt seine Krallen aus. Er will mehr. Mehr davon. Immer mehr. Unersättlich, sein Verlangen nach immer neuen Wunden. Er verlangt nach ihnen, er verlangt nach mir. Er begehrt mich. Er kaut langsam, damit der Geschmack lange erhalten bleibt; würzt seine Leibspeise mit Schrecken und Angst. Es ist meine Angst. Angst davor, hinzusehen, wie er vor lauter Freude seine Fratze zeigt, sein Geifer aus seinen Mundwinkeln tropft, voller Vorfreude. Er lacht mir ins Gesicht. Ich sehe ihn grinsen. Er wechselt seine Gestalt, doch ich erkenne ihn an seiner Gier, die körperlich zu spüren ist. Sie liegt wie ein Totenschleier über seinem Opfer. Über mir. Sein Magen knurrt. Er hat Hunger, …

Meine Bücher

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Liebe ist eine Zier …

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Liebe ist eine  Zier, doch weiter kommt man ohne ihr? Mitnichten.

Liebte gibt. Liebe nimmt.

Wir alle sehnen uns nach Liebe, wir wollen geliebt werden.

Liebe endet mit Schmerz. Früher oder Später.

Nichts desto trotz sehnen wir  uns danach.

Wir gieren. Wir begehren.

Doch Liebe ist Mehr. Mehr als Gier. Mehr als Lust. Mehr als Begehren.

Aufbegehren.

Liebe ist ultimativ. Universell. Liebe ist Kunst.

Wenn die Wahrheit der akzeptabelste aller Irrtümer ist und für mich Liebe immer die reinste aller Wahrheiten war…

Ist es also alles nur ein Irrtum? Die Liebe nicht mehr als (m) ein Irrtum?

 

Art never comes from happiness.

 

 

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